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So wird's gemacht:
Bei der Aquarelltechnik gibt es 2
Hauptarten, die hier kurz beschrieben werden.
Nass-in-Nass:
Bei der Nass-in-Nass-Technik wird zuerst in einem hellen Farbton das Tuch
vollständig ausgemalt. Sollte die Farbe irgendwo nach der Fertigstellung schon
trocken sein, wird sie vorsichtig mit der Spritzflasche wieder leicht
angefeuchtet. Der Aquarelleffekt ergibt sich, wenn nun das Element, welches
aufgemalt werden soll (z.B. eine Blume), in den noch nassen Untergrund gemalt
wird. Hierbei verläuft die neu aufgetragene Farbe leicht und franst am
äußersten Rand aus. Außerdem bilden sich am Rand ganz leicht Farbübergänge,
die den Rand "weich" erscheinen lassen. Bitte nicht zuviel Farbe auf den
Pinsel nehmen, weil sonst die Kontur zu sehr verschwimmen könnte und das Motiv
nicht mehr zu erkennen wäre. So wird nun Motiv nach Motiv aufgetragen, bis ihr
euer Bild fertig habt. Danach wird alles getrocknet (flach liegend) und
fixiert.
Nass-in-Trocken:
Bei dieser Spielart wird das Tuch vorher nach Geschmack eingefärbt
(Hintergrund). Das kann natürlich auch in verschiedenen Farben sein, ihr könnt
so z.B. eine Landschaft vormalen. Damit ihr weiter machen könnt, muss dieser
Hintergrund, im Gegensatz zur Nass-in-Nass-Technik, vollkommen getrocknet
sein. Nun wird mit dem Pinsel (z.B. wenn man einen Strauch malen will) ein
dünner, schneller Strich gezogen und sofort mit dem Fön getrocknet! Hierdurch
kann die Farbe dann nicht zerfließen und man hat eine klare, saubere Kontur.
Dieses wiederholt ihr so lange, bis der Strauch, auch mit Astgabelungen,
fertig ist.
Mit anderen Motiven wird ebenso verfahren, bis das Bild euren Vorstellungen
entspricht. Da das Bild nun schon trocken ist, kann man es direkt fixieren.
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