Wassereffekte auf Seide

 ( Anleitung von Thomas )

 

 

  Das wird benötigt: 

  • Seidentuch, Pongé 5 oder 8

  • Pinsel

  • Wasserbecher, gefüllt

  • Papiertuch, z.B. Küchenkrepp

  • verschiedene Farben je nach Geschmack

 

 

 

So wird's gemacht:

 

Wasserflecken sind oft ein Ärgernis, allerdings kann man auch schöne Muster mit Wasser herstellen. Ein Tuch wird mit 2 oder mehr Farben bemalt, z.B. in Schwarz und Moosgrün. Beide Farben werden in Aquarelltechnik ineinander gemalt.

Hierbei kann man, je nachdem welche Muster mit dem Wasser erzielt werden sollen, ein Grundmuster durch die Farben erstellen, welches sich nachher in die Wassermuster mit einbinden lässt.

Die "Einfach-drauf-los-Methode" hat natürlich auch ihren Reiz! Nachdem das Tuch nach dem Einfärben vollständig getrocknet ist, kann man nun mit Pinsel und Wasser Muster auf das Tuch zeichnen. Der Pinsel wird in das Wasser getaucht und auf dem Papiertuch abgestreift. Dieses ist wichtig, da nicht zuviel Wasser am Pinsel sein darf. Durch die geringe Wassermenge wird die Farbe, dort wo man mit dem Pinsel entlang streicht, von der Seide gelöst und wandert mit dem Wasser nach außen. Dadurch entsteht ein glatter, sauberer Rand, während in der Mitte die Farbe deutlich verblasst. Zuviel Wasser ergäbe einen ungleichmäßigen, gezackten Rand und die Farbe würde durch die lange Trocknungszeit die Fläche wieder füllen und das Muster wäre also weniger gut zuerkennen. Nun werden die Muster immer in der gleichen Technik, je nach Geschmack, aufgetragen. Ist man damit fertig, lässt man das Tuch gut trocknen und kann es dann fixieren.

Mit einer größeren Wassermenge am Pinsel lassen sich auch schöne Effekte gestalten, welche aber in Kombination mit anderen Techniken bessere

Ergebnisse erzielen. Hier wäre z.B. eine Kombination mit der

Aquarelltechnik gegeben, wenn z.B. Büsche oder Baumkronen zu malen sind.

Dieser Baumstamm ist mit der Wassertechnik gemalt, wobei absichtlich

beide Spielarten ineinander gemalt wurden.